ALLES NEU - Gastperformance

Aufführungen

06.Juli 14:00

theatrale subversion

Konzept und Umsetzung:
theatrale subversion

Gefördert von der Kulturstiftung des Bundes im Rahmen des Doppelpass-Förderprogramms

Kooperation mit dem projekttheater dresden

Azadeh Sharifi

geboren 1980 im Iran, kam 1988 mit ihrer Familie nach Deutschland. Sie studierte Germanistik, Philosophie und Jura in Heidelberg und promovierte zum Thema Partizipation von Postmigranten am Beispiel der Bühnen der Stadt Köln, Berlin. Ihre Dissertation „Theater für alle? Partizipation von Postmigranten am Beispiel der Bühnen der Stadt Köln“ ist im Dezember 2011 beim Peter Lang Verlag in der Reihe Studien zur Kulturpolitik erschienen. Zur Zeit arbeitet sie beim Forschungsprojekt „Strukturwandel europäischer Theaterhäuser“ des Internationalen Theaterinstituts (iTi) Zentrum Deutschland unter der Leitung von Prof. Manfred Brauneck mit dem Forschungsschwerpunkt „Postmigrantisches Theater“.

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"Deutschland – wie jedes andere Land auch – ist geprägt durch die Vielfalt von kulturellen Einflüssen. Dennoch sind die Kulturinstitutionen, vor allem die öffentlich geförderten “Hochkultureinrichtungen”, nur monokulturell und richten sich oft nur an privilegierte Teile der Gesellschaft.

Worin besteht die strukturelle Diskriminierung in den Kulturinstitutionen? Warum sind es vornehmlich monokulturell sozialisierte Kulturpraktiker_innen, die solche Ausschlüsse produzieren? Welchen Beitrag können kritische Kulturpraktiker_innen leisten, um strukturelle Diskriminierung zu überwinden? Welche Formen von Entwicklungshilfe/ Vermittlungsstrategien sind geeignet, öffentlich geförderte Kulturinstitutionen zu Orten der Selbstrepräsentation von institutionell exkludierten Menschen zu machen?

Wir,ein diverser Zusammenschluss kritischer Kulturpraktiker_innen, wollen mit künstlerischen und wissenschaftlichen Mitteln klassische Kultureinrichtungen zu ihrer Ausrichtung in Bezug auf Rassismus, Sexismus,  Ableismus, und andere Machtstrukturen hinterfragen. Wir wollen Strategien zur Überwindung von Diskriminierung in der Kunst- und Kulturszene entwickeln. ..."  (Mind the Trap – Bündnis kritischer Kulturpraktiker_innen)

Preise und Karten

VVK 5€ / 5€ AK-Zuschlag: 0€
Leider keine weiteren Termine geplant