LI UND DIE ROTEN BERGSTEIGER


Aufführungen

frühere Termine
07.April 20:00
08.April 20:00
09.April 20:00
20.Oktober 20:00
21.Oktober 18:00

Panisches NOtTheater

Livepainting: Claudia Reh
Text/Musik/Spiel: Utz Pannike
Dramaturgie: Judith Zieprig
Assitenz/Koordination Workshops: Simone Burckhardt

Inhaltliche Zusammenarbeit: Achim Schindler/AkuBiZ e.V. Pirna

Uraufführung am 7. April 20 Uhr 2017 im projekttheater dresden

gefördert durch:
die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen und dem Kulturamt der Landeshauptstadt Dresden
Produktion: Panisches NOt-Theater in Kooperation mit den Landesbühnen Sachsen

Im Anschluss der Vorstellung am 20.10.17 Zeitzeugenbericht und Nachgespräch mit dem Sohn eines Bergsteigeraktivisten Roland Hering!

LI UND DIE ROTEN BERGSTEIGER
Ein Livepainting-Monodrama


(Familienstück nach dem gleichnamigen Jugendbuch
des Dresdner Schriftstellers Max Zimmering)

Lydia, genannt Li, ist das, was man „ein Mädchen aus gutem Hause“ nennt. Mit ihrer jüdischen Mutter und ihrem Vater, Dr. Lux, wohnt das aufgeweckte clevere Mädchen direkt am Altmarkt im Dresden der 30iger Jahre. Durch einen Zufall begegnet sie dem jungen Arbeitslosen und kommunistischen Bergsteigeraktivisten Robert. Der wirbelt ihre bisherige Realität bestehend aus Schule, Büchern, Klavierunterricht, Freundinnen, schönen Kleidern und gelegentlichen Ausflügen in die edle Konditorei um die Ecke gehörig durcheinander. Li lässt sich reinziehen in Roberts Welt der roten Bergsteiger. Und auch Robert erkennt, dass Mitgefühl, Solidarität und Menschlichkeit, nicht nur von den „Armen“ gelebt werden und nicht jeder „Reiche“ ein korrupter Bonze ohne Werte sein muss.

Der Schauspieler Utz Pannike erzählt, gemeinsam mit der mit einem Overheadprojektor arbeitenden Livepainterin und Performerin Claudia Reh, Lis Geschichte. Eine Geschichte über die Liebe und den Kampf um Menschlichkeit in Zeiten des Unrechts und der Barbarei. Die Geschichte der Sächsischen Bergsteiger, die im Widerstand aktiv gegen die Ideologie der Nationalsozialisten kämpften.
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Am 20.10. haben wir im Anschluss an die Vorstellung noch ein besonderes Programm für Sie:

Der Sohn des Bergsteigeraktivisten und Kommunisten Arno Hering, Roland Hering  berichtet über seinen Vater Arno, der zusammen mit anderen aktiven Kommunist*innen  eine illegale Fluchthilfe- und Kuriergruppe organisierte.
Gemeinsam mit Roland Hering laden wir Sie zu einem persönlichen Vortrag über die Arbeit seines Vaters im Widerstand und ein anschließendes Publikumsgespräch mit ihm und dem Team der Inszenierung ein.

Preise und Karten

VVK 13€ / 8€ AK-Zuschlag: 2€
Leider keine weiteren Termine geplant