TW 2018 - Kurz&Gut II - Sucht - projekttheater

Aufführungen

24.April 20:00

TANZWOCHE Dresden

Dominik Strobl
Choreografie/Tanz/Kostüme: Raquél Martínez / Dominik Strobl
Foto: Raquél Martínez

Cie. ellemonh
Tanz: Elena Cencetti, Therese Wielepp
Bühne/Kostüm/Licht/Choreographie: Anna Okapi
Musik: Michael Kaden
Fotos: Jürgen Roloff

Kristin Mente
Choreografie/Tanz/Kostüm: Kristin Mente

Yaron Shamir
Choreografie / Konzept: Yaron Shamir
Tanz: Tobias Weikamp
Musik: Alex Stolze
Video: Sirpa Wilner
Projektmanagement: Annette Plaz
Design Kuh: Hans Kellett
Kostüm: Sara Wendt
Fotos: Helmut

Abhängigkeit und Entzug

projekttheater dresden


Dominik Strobl und Raquél Martínez (Dresden): „The Nein“ (UA)

Zwei Personen, die in einer alltäglichen Situation aufeinandertreffen und Probleme haben, sich miteinander zu verständigen. Er verfolgt ein einfaches Ziel. Sie sieht die Sache etwas anders. Es endet in liebevollem Chaos oder …

Die beiden Tänzer präsentieren ein physisches Tanzstück mit performanceartigen Elementen. In ihrem Versuch, miteinander zu kommunizieren, bleibt die Bühne leer, sodass nichts von der Intensität ihres Miteinanders ablenkt.

Cie. ellemonh (Dresden): „La Catrinas Geheimnis“

„La Catrinas Fest“ ist eine Begegnung mit dem Tod. Dabei wird der unter anderem in Mexiko verbreitete Gedanke aufgegriffen, der Tod sei nicht das Ende des Lebens, sondern der Anfang einer neuen Daseinsform. Präsentiert wird eine 15-minütige Szene, in der dunkle und helle Mächte einen inneren Kampf ausfechten, einen ewigen Kampf zwischen Polaritäten, die im Bezug zu einander stehen: schwarz und weiß, böse und gut …

Kristin Mente (Dresden): „taub“

Alkohol – Urlaub vom grauen Alltag, als Belohnung fürs Durchhalten, als Trost für Misserfolge. Solange wir berauscht sind müssen wir nicht sehen wer wir wirklich sind. Wir müssen nicht fühlen. Wir betäuben die Ängste, den Schmerz und die Selbstzweifel. Wir können unbeschwert und sorglos sein.

Doch in welche Richtung führt uns das? Hält uns dies davon ab wirklich glücklich zu werden? Wo liegt die Grenze zwischen einer vorübergehenden Phase und beginnendem Suchtverhalten? Was unterscheidet Alkohol von anderen Drogen?

Das Stück zeigt mehrere Nächte und deren Folgen während der jeweils nächsten Tage …

Yaron Shamir (Israel/Berlin): „Holy Cows / Me (part 1)“

„Holy Cows / Me (part 1)“ thematisiert eigene Erfahrungen des Choreografen in Sachen Grenzüberschreitung, des Neuanfangs auf komplett neuem Terrain mit neuen Tabus und neuen Grenzen. Als zentrales Symbol steht hier die Heilige Kuh: Sie repräsentiert, was jedem Menschen wichtig und heilig ist. Diese Werte erfahren beim Ankommen in fremden Ländern Erschütterungen, begegnen einheimischen Wertvorstellungen. Das ist für keine der beiden Seiten eine einfache Aufgabe. Sobald das eigene Territorium in Gefahr gewähnt wird, formen sich Aggressionen und Ängste. Eine Choreografie der Abgrenzung, Anziehung und Grenzüberschreitung.

“Ich beschließe, die Linien der Sicherheit zu überschreiten – hinein in eine unbekannte Welt. Ich entkleide mich des Vertrauens, das mir innewohnte, und wandere zu einem Platz, wo die Ungewissheit vorherrscht. In einer neuen Wirklichkeit beginnt eine neue Herausforderung für mich. Die einzige Garantie für Erfolg bin ich selbst. (…) Nur ich kann die Angst vor der Notwendigkeit überwinden, mich selbst wieder zu erfinden. Angst gemischt mit Vergnügen.” Yaron Shamir

„Eine grandiose Tanzleistung von packender Intensität.“ Bonner Generalanzeiger

Preise und Karten

VVK 13€ / 8€ AK-Zuschlag: 2€
Leider keine weiteren Termine geplant