FLUCHT ZU PFERD BIS ANS ENDE DER STADT

Aufführungen

frühere Termine
18.Januar 20:00
19.Januar 20:00
25.Januar 20:00
26.Januar 20:00
27.Januar 20:00

Die Frei-Spieler

Spiel: Lena Damm, Sophia Haller, Klaus Fischer, Tom Geigenmüller, Marcus Möller, Gabriel Schweinert

Regie / Leitung: Christiane Guhr Bühnenbild: Lisa Rüger, Sebastian Schrader HfBK Kostümbild: Lena Baumann HfBK Dramaturgie: Josef Zschornack Musik / Sound: Arystan Petzold – Global Grooves

Eine Inszenierung der Frei-Spieler in Kooperation mit dem Labortheater der Hochschule für Bildende Künste Dresden und dem Kulturschutzgebiet Projekttheater Dresden.

Ein Schauspiel über Großstadtdschungel, Drogen, Liebe und Lebensrausch

Inspiriert von Bernard Marie Koltes Roman Flucht zu Pferd bis ans Ende der Stadt und Gus van Sants Film My private Idaho.

In einem schwarzen Meer schwimmen kleine Lichter.

Die Antihelden leben im Dunkel der Nacht. Eliot sucht seine Mutter, er hat Gestern vergessen, ist Stricher und Junkie. Felice ist raus aus der Irrenanstalt, weiß nicht wohin und sucht ihre Pakete. Ihre Schwester Barba ist die “Königin der Nacht”, die Beats pumpen durch ihren Körper – ihr Terrain ist der Nachtclub. Die jungen Wilden ziehen durch eine Nacht, verzehren sich nach Liebe, Nähe, nach dem nächsten Trip – lieben aneinander vorbei, leben im Rausch. Sie sind verfolgt und getrieben, leben mit Leichtigkeit am Abgrund, fliegen der Sonne zu nah.

Der französische Ausnahmeautor Bernard Marie Koltes der im Alter von 41 Jahren an den Folgen von Aids starb, beschreibt in seinen Dramen und in seinem einzigen Roman das Leben der Außenseiter. Sein Blick richtet sich auf die, die im Dunkel leben. Sein Roman erscheint 1976. Die Vereinigten Staaten von Amerika stehen zu dieser Zeit noch im Bann des „War of Drugs“ der unter der Präsidentschaft Nixons gekämpft wird. Ohne die Figuren zu verurteilen blickt Koltes auf die Kinder dieser Zeit.
15 Jahre nach Erscheinen des Buches widmet sich Gus van Sant in seinem Film My private Idaho einer ähnlichen Thematik. Schauplatz ist Oregon, der Bundesstaat mit der liberalsten Drogenpolitik der USA. Seine Figuren schließen sich den Antihelden Koltes wie Artverwandte an.

Preise und Karten

VVK 8€ / 5€ AK-Zuschlag: 2€
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