WANN, WENN NICHT JETZT - schauspiel


Aufführung

01. März 2024 20:00
02. März 2024 20:00

Ensemble La Vie

von Karina Schiwietz und Team


Regie und Ausstattung: René Rothe
Produktionsassistenz: Natalie Zascka
Es spielen: Anna Heller, Pascale Ruppel, Karina Schiwietz, Rike Wagner und Sonja Welter
Ein Projekt von René Rothe Management in Kooperation mit Ensemble La Vie e.V., München

Projekt zum Weltfrauentag 2024

März 2024, die große Gala unter dem Motto „113 Jahre Internationaler Weltfrauentag“ ist in vollem Gange. Nur Star-Rednerin Clara Zetkin flüchtet sich von Selbstzweifeln geplagt auf die Damentoilette.

Eine Rede zu den Errungenschaften der Frauenbewegung soll sie halten.

Zu allem Übel tauchen auch noch Simone de Beauvoir, Alice Schwarzer und Laurie Penny auf. Eine hitzige Diskussion entspinnt sich.

Was wurde tatsächlich erreicht? Werden noch die hehren Ziele der Gründermütter verfolgt? Oder verlor „Frau“ sich gar auf Nebenschauplätzen? Und wie um Himmels Willen kommen Frauenrechtlerinnen verschiedenster Generationen überhaupt auf die gleiche Gala?!?

Da erscheint eine mysteriöse Dame mit schockierenden Neuigkeiten – aus der Zukunft …

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Viele wissen, dass es einen Weltfrauentag gibt. Wie dieser aber entstanden ist und warum es ihn gibt, wissen die Allerwenigsten.


Am 27. August 1910 schlug Clara Zetkin, eine deutsche Sozialistin, auf der „Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz“ in Kopenhagen die Einführung eines Internationalen Frauentages vor. Die Idee dazu stammte aus den USA, wo ein Nationales Frauenkomitee am 28. Februar 1909 einen „nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht“ initiiert hatte.


Auch wenn verschiedene historische Ereignisse als die Geburtsstunde des Internationalen Frauentages angeführt werden - eines steht fest: Immer sind es Textilarbeiterinnen, von denen dabei die Rede ist. Seit Beginn der Industrialisierung stieg der Anteil der Fabrikarbeiterinnen. Allerdings verdienten sie für die gleiche Arbeit nur einen Bruchteil des Lohnes, den Männer erhielten. So streikten sie mehrfach für höhere Löhne, bessere Arbeitsbedingungen, für kürzere Arbeitszeiten, gegen unzumutbare Wohn- und Lebensbedingungen und wehrten sich damit gegen Ungerechtigkeit und Diskriminierung.

Da der erste Frauentag in Amerika ein Erfolg war, wurde die Idee bald auch in Europa aufgegriffen. Schließlich fand am 19. März 1911 der erste Internationale Frauentag in Dänemark, Deutschland, Österreich, der Schweiz und den USA statt. Die zentrale politische Forderung dabei: das aktive und passive Wahlrecht für Frauen.

Das uns heute bekannte Datum des 8. März indes wurde erst 1921 festgelegt, um die Rolle der Frauen während der Februarrevolution 1917 in Russland zu würdigen.

Preise und Karten

VVK 18€ / 12€ AK-Zuschlag: €
  • 02. März 20:00