PERFORMING MALENESS: UNCODING ME

Aufführung

frühere Termine
16. Oktober 2020 20:00
17. Oktober 2020 20:00
18. Oktober 2020 20:00
06. November 2020 20:00
07. November 2020 20:00

Pinkmetalpetal Production

Choreographie und Tanz : Charles A. Washington
Kostüm: Wiete Sommer
Musik: Charles A. Washington
Produktion und Verwaltung: Kerstin Möller
Lichtdesign: (Johann) Geohwan Ju

Veranstaltung im Theatersaal

Auf Grund des Beschlusses der Bundesregierung werden alle Theater ab 2.11.20 geschlossen. Die Vorstellungen können also nicht stattfinden.

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Nach M ~ {Birnam Woods} in der vergangenen Spielzeit nun das neuste Stück von Charles Washington
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Performing Maleness: Uncoding Me beschäftigt sich mit den Themen Identität, Geschlechternormen und der Frage was männlich ist, und wie Weiblichkeit als Teil dessen verstanden werden kann.

Performing Maleness: Uncoding Me möchte sich mit einer Aufschlüsselung von Stereotypen des männlichen und weiblichen in unserer Gesellschaft beschäftigen, diese performativ beschreiben und den sozialen Strukturen inhärenten toxische Männlichkeit aufdecken.
Es hinterfragt zudem Existenz- und Zugehörigkeitsweisen in Bezug auf Geschlecht und Nationalität.

Welche Rolle das gesamtgesellschaftliche Verständnis in der “Ich”-Werdung eines Individuums einnimmt, um schlussendlich eine kritische Auseinandersetzung mit der eigenen Identität zu ermöglichen.

In dieser Arbeit möchte Charles Washington seine eigene Ich-Werdung, seine Normen und Werte hinterfragen, die ihn, als Protagonisten dieses Stücks, zu dem gemacht haben, was er heute ist.
Ein weißer heterosexueller Mann, der in Schottland geboren wurde und in Dresden lebt.

Wie bestimmt die ethnische, soziale und kulturelle Herkunft, wer wir sind und wie das Individuum sich selbst sieht? Was bin ich noch außer dem, was auf meinem Pass steht?

In diesem Stück wird der Choreograph und Tänzer Charles Washington erkunden, wie diese Auseinandersetzung eine andere Form der männlichen Selbstdarstellung ermöglicht und wie dies unserer Gesellschaft helfen kann, eine diffuse Angst vor dem weiblich sein zu verringern. Dieses Stück möchte sich explizit politisch positionieren und für eine Gewalt reduziertere, feministischere Gesellschaft eintreten.



Preise und Karten

VVK 13€ / 8€ AK-Zuschlag: 2€
Leider keine weiteren Termine geplant