FUSIONEN #2



Aufführung

05. Dezember 2022 19:00
06. Dezember 2022 19:00

Tanzwoche Dresden

Weitere Beteiligte des Projektes

Projektleitung: René Rothe
Video und Foto: Julius Zimmermann
Ulrike Mitschke: Ausstattung und Betreuung
Anahita Müller: Produktionsassistentin
Dirk Wirzbicki: Lichtdesign und Technik
Georg Skowronek: Lichtdesign und Technik
Anke Siefke: Öffentlichkeitsarbeit

Spiel der Identitäten

Fusionen #2

Inklusionsprojekt im Projekttheater Dresden

Das Projekt Fusionen widmet sich dem bewussten Spiel der Identitäten. Künstler*innen mit und ohne Behinderung brechen gemeinsam ihre und unsere Komfortzonen auf und beleuchten die Leerstellen unserer heilen Welt – ohne dabei in Dystopien zu verfallen. Solotänzer*innen und Choreograf*innen befragen die Welt nach verfallenen Idealen und neuen Körperlichkeiten nach Grenzerfahrungen und Verdruss, nach lautem Stillstand und noch lauterer Veränderung, die nur gemeinsam zu erreichen ist.

Fusionen sind das Ergebnis dieser ungewöhnlichen Reise. Die Kooperationen über die gewohnten Grenzen hinweg ermöglichten neben der Vernetzung eine Erprobung neuer Formen und Sprachen.

 

„Metamorphosen – Hoch2“ (Uraufführung)

Tanz: Martin Angiuli und Luise Scholz / Choreografie: Daniela Backhaus (Tanztheater Erfurt) und Attila Zanin (Ich bin OK, Wien)

 

„Elemente“

Weiterentwicklung aus dem Projekt Fusionen zum Festival TANZWOCHE Inklusion 2022

Tanz: Martin Angiuli, Leonard Exner, Sophie Hauenherm und Kristin Mente / Choreografie: Grégory Darcy (DieTanzKompanie, Essligen)

 

„Ein Vormittag mit Sophie Hauenherm“

Filmportrait über die Künstlerin Sophie Hauenherm

Video: Julius Zimmermann / Interview: René Rothe

 

Zwischen Uns“ (Uraufführung)

…beschreibt Zustände von Unwirklichkeit innerhalb einer Person. Welche Auswirkungen hat es, sich vom eigenen Körper, dem Denken oder der Umwelt losgelöst zu fühlen? Der ständige Wechsel zwischen menschlichem und automatisiertem Verhalten geht mit dem Verlust der eigenen Kontrolle einher. Das Empfinden von körperlicher und emotionaler Betäubung führt zu der Position, außenstehender Beobachter im eigenen Leben zu sein. Das Innenleben scheint getrennt, als würden inzwischen von Wänden aus Glas verschiedene Identitäten internieren. Scheinbar abgeschnitten vom Rest der Welt, kann die eigene verzerrt wirken. Innerhalb dieser Wahrnehmung steht die sich immer wiederholende Frage: Wer bin ich?

Tanz und Choreografie: Sophie Hauenherm

 

Jetzt ein Tanz für mich

Zeitgenössischer experimenteller Tanz

„Was siehst du?“… „Was siehst Du jetzt??“… „Und jetzt??!“

Mit dem Solo-Tanzstück „Jetzt ein Tanz für mich“ nutzt Leonard Exner seinen Körper, um das Thema Tanz und Handicap in das Bewusstsein der Zuschauer*innen zu bringen. Angesichts der aktuellen weltweiten Situation der Isolation gerade von Menschen mit Handicap begibt sich Leonard dynamisch in alle Facetten seines

Lebens mit Authentizität, Elastizität, Freiheit, Liebe, Freude und Geduld und bietet ungewohnte und ungewöhnliche Perspektiven auf die Aspekte des Anders-Seins.

Das, was in ihm steckt und was er liebt, hat Leonard durch die intensive, tief emotionale Arbeit mit dem Tänzer und Choreografen Yahi Nestor Gahe erarbeitet.

Für Ihn geht ein Traum in Erfüllung.

Das Publikum wird erleben, was für ein Potential in jemandem stecken kann, den die Welt lapidar als ANDERS definiert.

Tanz: Leonard Exner / Choreografie: Yahi Nestor Gahe / Musik: Jenny Sprenger-Müller / Komposition: Matthias Schneider-Hollek

 

 „Ein besonderer Tag mit Leonhard“

Filmportrait über den Künstler Leonard Exner

Video Fabian Oertel

 

„Aquarium“

Weiterentwicklung aus dem Projekt Fusionen zum Festival TANZWOCHE Inklusion 2022

Tanz: Martin Angiuli, Leonard Exner, Raphael Kadrnoska und Kristin Mente / Choreografie: Daniela Backhaus und Attila Zanin

 

Preise und Karten

VVK 13€ / 8€ AK-Zuschlag: 2€
Leider keine weiteren Termine geplant